Unfallversicherung
Brauche ich eine private Unfallversicherung?
Rund 27 % aller Unfälle passieren während der Arbeitszeit und sind durch die gesetzliche Unfallversicherung der Berufsgenossenschaften abgesichert. Ihre gesetzliche Unfallversicherung deckt somit durchschnittlich von den 168 Stunden einer Woche nur 45 Arbeits- und Wegestunden ab.
123 Stunden, also knapp das Dreifache, sind ohne jeden Versicherungsschutz.
Etwa 75 % aller Unfälle ereignen sich in diesen 123 Stunden. In Ihrer Freizeit sind Sie also überdurchschnittlich gefährdet. Die Unfallversicherung deckt den äußerst seltenen Fall ab, dass ein schwerer Unfall zum Verlust des Einkommens führt. Die Unfallversicherung zahlt einen vorher festgelegten Betrag, wenn ein Unfall zur Invalidität führt. Bei Teilinvalidität wird nur ein entsprechender Anteil ausbezahlt. Er richtet sich nach der sogenannten "Gliedertaxe", die für jedes Körperteil den Prozentsatz festlegt. Beispiel: der Verlust eines Auges wird mit 50 %, ein Bein oder Arm mit 70 % "ersetzt".
Eine Unfallversicherung kann weitere zusätzliche Leistungen beinhalten, wie das Todesfallrisiko bei Unfalltot, ein Tagegeld (welches Sinn macht bei längerem Krankenhausaufenthalt, bei Angestellten z. B. nach 6 Wochen) und dadurch bedingten Einkommensausfällen, oder ein Krankenhaustagegeld für die Verweildauer im Krankenhaus beinhalten. Extras, wie z. B. Kostenübernahme für kosmetische Operationen oder die Erstattung von Bergungskosten, sind ebenfalls möglich.
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Vergleich Private Unfallversicherung


