Sicherheit beim Onlinebanking
Vorbemerkung
Online Banking boomt. Ende 2003 gehörte schon fast jeder dritte Deutsche - nämlich genau 29 Prozent - zu den Online-Bankern. Im Jahr 2000 waren es erst 11 Prozent, die die Vorteile des Online Banking für sich entdeckt hatten. So sind im Allgemeinen Finanztransaktionen, die online abgewickelt werden, preiswerter als Geschäfte am Bankschalter. Vor allem aber überzeugt die Kunden, dass sie Bankgeschäfte bequem und sicher von zuhause aus abwickeln können - und das rund um die Uhr. Die Banken führen dazu umfangreiche Sicherungsmaßnahmen durch und schützen so von ihrer Seite zum Beispiel die Übertragung vertraulicher Daten via Internet.
Kriminelle Tricks
Zur Sicherheit kann jedoch auch jeder Online-Banker entscheidend beitragen, wenn er einige grundsätzliche Tipps beachtet. Denn auf die Sicherheit der Computer und Programme jedes Internetnutzers zuhause haben die Banken keinen Einfluss. So häufen sich gerade in der letzten Zeit Berichte über das so genannte "Phishing". Dabei wird der Kunde von Internetkriminellen biespielsweise per E-Mail aufgefordert, mit seinem Kreditinstitut Kontakt aufzunehmen. Folgt der Adressat dem in der E-Mail angegebenen Link, so landet der jedoch nicht auf der Webseite seiner Bank, sondern auf einer gefälschten Web-Seite. So hoffen die Kriminellen, an vertrauliche Zugangsdaten - etwa PIN und TANs - zum Online-Konto zu kommen.
Die zehn wichtigsten Regeln für Sicherheit im Online Banking sind vom Bundesverband Deutscher Banken in einer Broschüre zusammengestellt worden. Diese Publikation können Sie hier als PDF kostenfrei downloaden.
Broschüre Online-Banking-Sicherheit (siehe auch www.bankenverband.de)
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