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Startseite : Finanz-Tipps : Tipps für Studenten

Finanztipps für angehende Studenten

Bevor es erstmals in den Hörsaal geht, muss viel organisiert werden: Günstiges Girokonto und die richtigen Versicherungen sind Pflicht.

Es ist geschafft: Zehntausende Abiturienten halten die Zulassung zur Hochschule in der Hand, schon in wenigen Wochen sitzen die ersten im Hörsaal. Jetzt geht es an die Zimmersuche, und das erste Semester muss geplant werden. Und auch an viele Kleinigkeiten muss gedacht werden. Ohne Girokonto und die richtigen Versicherungen geht nichts. Und wer noch ein bisschen Zeit investiert, spart auch noch Geld.


Girokonto

Es ist für die meisten Studenten ein Muss. Entweder sie brauchen es für die Überweisung der Miete oder den Erhalt von Bafög. Zahlen müssen sie kaum etwas dafür: Kostenlose Kontoführung und EC Karte für Studenten sind bei fast allen Banken Standard.

Unterschiede gibt es bei Kreditkarte und Guthabenzinsen. Dresdner, Deutsche und Postbank verlangen für die Karte Gebühren, die Hypo Vereinsbank hat sie auf fünf Euro im Jahr reduziert. Kostenlos gibt es sie unter anderem bei der Commerzbank, die aber keine Zinsen zahlt. Und der NW Bank, die 2,I5 Prozent bietet. Allerdings muss das Konto online geführt werden, nur sechs Abhebungen an bankfremden Automaten sind kostenfrei.

Die Deutsche Kreditbank hat eines der besten Angebote: keine Kontogebühr, kostenlose Kreditkarte, niedrige Dispozinsen und 0,5 Prozent Zins fürs Guthaben. Und Bargeldabheben kostenfrei an allen Geldautomaten im Euro Raum.

Interner LinkKonto eröffnen


Krankenversicherung

Sind die Eltern in der gesetzlichen Kasse, werden die Kinder bis zum Alter von 21 Jahren - mit Wehrdienst 26 Jahre - auch während des Studiums ohne Zusatzkosten mitversichert. Sind die Eltern und damit auch die Kinder bei der privaten Konkurrenz, wird der Student in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert.

Kosten: einheitlich 54,52 Euro im Monat bei jeder Kasse, einschließlich Pflegeversicherung. Allerdings muss beim Jobben aufgepasst werden. Wer sehr viel Geld verdient oder während des Semesters deutlich mehr als 20 Stunden in der Woche arbeitet, muss nachweisen, dass er sein Studium trotzdem ordentlich absolviert. Dann wird schon mal nach bestandenen Klausuren gefragt. Fehlen die Nachweise, wird es teuer.

Dann ist der Mindestsatz der freiwilligen Mitgliedschaft fällig: je nach Kasse zwischen 100 und 120 Euro. Der gilt auch für Studenten mit mehr als 14 Semestern oder über 3o-jährige.

Wem die gesetzliche Krankenkasse zuwenig an Leistung bietet, der kann auch in der Privaten-Krankenversicherung versichert bleiben zu allerdings deutlich höheren Beiträgen. Er kann dann während des gesamten Studiums nicht in die Gesetzliche wechseln. Wer sich für das staatliche System entscheidet, sollte überlegen, ob er sich in der Privaten nicht gegen Gebühr Anwartschaften sichert. Dann bekommt er bei einem späteren Wechsel zurück zur Privaten die niedrigen Beiträge von früher und muss seine Gesundheit nicht erneut prüfen lassen.

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Private Haftpflichtversicherung

Eine Privat Haftpflichtversicherung ist unabdingbar. Die muss aber nur abgeschlossen werden, wenn der Lebensmittelpunkt nicht mehr bei den Eltern ist. Dann sind mindestens 40 Euro im Jahr fällig. Wer aber das Wochenende immer bei Vater und Mutter verbringt und dort auch noch ein Zimmer hat, ist kostenlos in der Police der Eltern mitversichert. Dann zahlt auch die Hausratversicherung für den Diebstahl im Studentenzimmer am Studienort für zehn Prozent der versicherten Summe bis in der Regel maximal 10.000 Euro.

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Private Berufsunfähigkeitsversicherung

Wer es sich leisten kann, sollte auch schon an eine Berufsunfähigkeitsversicherung denken. Denn kann wegen eines Unfalls oder schwerer Krankheit nach dem Studium nicht mehr gearbeitet werden, gibt es nur geringen gesetzlichen Schutz , vor allem wenn der Gesundheitsschaden nicht durch das Studium entstanden ist. Allerdings kostet der Schutz mehrere hundert Euro im Jahr. Möglich ist allerdings, eine Dynamisierung einzubauen: Man fängt mit niedrigen Beiträgen an und steigert dann maximal alle drei Jahre. Vorteil einer frühen Absicherung: Die in jungen Jahren niedrigeren Beiträge gelten auch später weiter.

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Auslandsversicherung

Die Auslandsversicherung von unserem Partner ACE wendet sich neben Studenten an alle, die sich zwecks Aus-, Weiterbildung oder Forschung für mindestens drei Monate bis zu einem Jahr im Ausland aufhalten.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

Sie können sich für die Variante normal mit Auslands-Krankenversicherung und Haftpflicht entscheiden. Oder mit der Variante ideal zusätzlich die Heimreise in Notfällen bzw. Anreise einer nahe stehenden Person und die Gepäckversicherung plus Hausratsabsicherung wählen.

  • Absicherung Ihres Auslandsaufenthaltes rund um die Uhr
  • Übernahme von medizinischen Behandlungskosten im Ausland
  • An- und Abreise sind bereits versichert
  • Kranken-Rückholdienst
  • Privat-Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme bis zu 1 Million Euro
  • Assistance-Telefon bei Notfällen im Ausland
  • Einfaches Schadenmanagement
  • Versicherungsschutz ist auf bis zu zwei Jahre verlängerbar

Zusätzliche Leistungen des ideal Paketes

  • Gepäckversicherung, Hausratversicherung bei Einbruchdiebstahl, Raub, Sachbeschädigung, Brand usw.
  • Übernahme der An- und Abreise einer nahestehenden Person bei vollstationärer Behandlung
  • Übernahme der Heimreise nach Deutschland und der Rückreise ins Ausland, wenn z.B. ein naher Angehöriger einen Unfall hatte bzw. Sie einen schweren Schaden an Ihrem Eigentum erleiden

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Reiseversicherung

Gehen Sie auf Nummer sicher bei Ihrer Reise mit einer Reiserücktrittsversicherung / Reiseabbruchversicherung.

Externer LinkWeiter zur ACE Reiseversicherung - Online-Angebot


Versicherung bei Studienunterbrechung

Als Student sind Sie entweder durch die Krankenversicherung Ihrer Eltern oder durch eine eigene Krankenversicherung abgesichert. Diese übernimmt die Kosten für ärztliche Behandlung, Krankenhaus usw.

Was aber ist, wenn Sie Ihren Nebenjob nicht mehr ausüben können? Wenn Sie länger als 6 Wochen ausfallen und ein Semester wiederholen müssen? Wenn bei Studienabbruch das BAFöG ausbleibt? Miete, Auto und vieles mehr müssen weiter bezahlt werden.

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Telefon und Fernsehen

Die GEZ Rundfunkgebühr für das Studentenzimmer wird erlassen, wenn die Einnahmen nicht über dem Sozialhilferegelsatz liegen. Die Befreiung gibt es beim Sozialamt. Damit gewährt die Telekom monatlich Freieinheiten im Nettowert von 6,94 Euro. Die gibt es auch, wenn ein Bafög Bescheid vorgelegt wird.


Staatliche Förderung

Jeder Studierende unter 30 Jahren hat grundsätzlich Anspruch auf die staatliche Förderung. Sie gilt nicht rückwirkend, sondern erst im Monat der Antragstellung beim Studentenwerk. Daher rasch beantragen.

Anerkannter Bedarf eines Studenten sind mindestens 377 Euro im Monat, mit eigener Wohnung oder Zimmer 466 Euro. Hinzu kommen Zuschläge bei Mieten über 133 Euro und wenn die Krankenversicherung selbst bezahlt werden muss. Maximal werden dann 585 Euro bezahlt.

Die Bedarfssätze werden um eigene Einnahmen und Einkünfte der Eltern und des Ehepartners gekürzt. Dabei werden aber Freibeträge eingeräumt. Bezahlt wird für die Dauer der Regelstudienzeit.

Die Hälfte der Förderung, maximal 10.000 Euro, ist spätestens fünf Jahre nach Ende des Studiums unverzinst zurückzuzahlen.

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